54 Romakinder aus der am Stadtrand liegenden Romasiedlung (Plattenbauten ohne Fenster und nur Beton-Fußböden), werden in Schulbussen zu Mittag zu uns gebracht, erhalten ein warmes Essen (das haben sie zu Hause nicht), Unterricht in Hygiene und Nachhilfe. Auch Sport, Tanz und Spiele stehen am Programm.
Nicht-Roma-Eltern, die sich zunächst skeptisch fragten, was wir mit „diesen Kindern“ machen, stellten plötzlich fest, daß sie besser in der Schule sind als ihre eigenen Kinder. Deshalb fragten sie bei uns an, ob sie ihre eigenen Kinder auch in unsere Betreuung schicken könnten. Das ist natürlich perfekt für unser Image und für die Integration und so haben wir auf 80 Kinder aufgestockt, wovon jetzt ein Teil Nicht-Roma-Kinder sind.
Eines der Kinder geht bereits auf die Uni und einige arbeiten in verschiedenen Berufen.